Sonntag, 20. Juli 2014

Resümee

Ein wunderschöner Radurlaub bei durchwachsenem Radlerwetter und durchweg angenehmen Temperaturen.
Die 680 km von Pirna bis Kap Arkona sind in 7 Tagen bequem zu schaffen, es bleibt noch Zeit für Wein und Prosecco zum Feierabend. Im Hinterland von Rügen umherreisen macht Spaß und zeigt, dass die Insel auch jenseits der Küste immer eine Reise wert ist.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Mit der Bahn nach Hause

Ganz entspannt ging es los nach Putbus.  11:11 startete der Schienenbus nach Bergen, dort Anschluss nach Stralsund. Ein gepflegter Bahnhof könnte aber nicht besichtigt werden, der Anschluss wartete Richtung Elsterwerda via Berlin. Es schien, dass die Deutsche Bahn ein Museumsexemplar eines Doppelstockzuges reaktiviert hatte. Er fuhr, zunächst auch pünktlich. Aber er war nicht klimatisiert. Es wurde wärmer und wärmer. Zunächst half Prosecco, später nur der Wechsel auf die Schattenseite. Kurz vor Elsterwerda  Fahrleitungsschaden und Warten in der Sonne. Die nette Zugbegleiterin organisierte jedoch das Warten des Anschlusszuges so dass wir gegen 19.00 in Dresden waren. Ankunft in Pirna 19:30, nur 10 Minuten später als geplant. Tutto perfetto.

Ein schöner Urlaub klingt nach 800 km auf der heimischen Terasse aus!

Auspendeln

02.07.2014
Ein Tag zum Auspendeln.
Nach dem Frühstück fehlte der unbedingte Wille zum Rad und so blieben wir auf Bude zum Lesen, Kartenschreiben und Weintrinken.

Gegen 13:00 dann nach Putbus. Der schöne Bahnhof hatte eine personell gut besetzte Fahrkartenverkaufsstelle aber leider keine Tickets für die deutsche Bahn. Immerhin erhielten wir Auskunft wann wir fahren könnten wenn wir Tickets hätten und die Fahrkarten bis Bergen.

Dann nach Lauterbach geradelt und am Räucherkutter Fischbrötchen, Aal und Weinschorlen gefasst und in der Sonne gesessen. In Jenny's Hafencafe' gab es dann Cappucino und selbstgebackene Erdbeertorte mit echter Schlagsahne.

Am Bodden heim geradelt und den Ministrand am Boddenufer noch genutzt. Loni war nicht ins Wasser zu bewegen, aber ich war wenigstens kurz schwimmen. Alles sehr beschaulich und postkartenhaft. Schön!!!

Letzter Abend im Wreecher Hof bei Fisch und Wein. So muss Urlaub sein.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Bädertour

01.07.2014

Zur Badeküste sollte es gehen.  Zuerst hieß es den Regen abzuwarten, dann ging es gegen 11:00 los nach Lauterbach, der Küste entlang nach Lancken- Granitz und dann nach Sellin. Seebrücke, leerer Strand und Ostseeflair. Es fehlte nur das Strandwetter. Fisch und Wein gab es auf der Wilhelmstraße. Dann ging es weiter nach Göhren. Ein Wolkenlücke könnte ich zu einem Kurzbad in der Ostsee nutzen. Dann wieder Regenschauer und "Stadtrundgang"  in Göhren. Dann im Buffetwagen der Rügenbahn zurück nach Lauterbach Mole. Schöner Geht Reisen nicht. Am Ende waren es 36,7 km in 3:03 Stunden

Abendessen und  Wein  wie gehabt im Wrecher Hof



Kap Arkona

30.06.2014

Das Wetter schien optimal für das Projekt. Ein zeitige Frühstück garantierte einen langen Tag. Vorher hatten wir das Hotel für den Rest des Urlaubs gesichert, es wurde damit quasi zum Basislager für die weiteren Ausflüge.

Über Putbus und Bergen radelten wir zur Wittower Fähre. Dann an der Küste lang nach Kap Arkona. Das Wetter meinte es gut, der Wind wehte  meist von Hinterns so hatten wir den nördlichsten Punkt unserer Reise nach 60 km gegen 13:30 erreicht. Nach einem Imbiss und Wein zum Anstoßen ging es zu Fuß zum Gellort, dem nördlichsten Punkt der Insel.

Rückzu an der Küste entlang über Glowe und Bobbin bis Sargard. Erste  Erschöpfungserscheinungen waren zu erkennen. So entschieden wir uns für die Bahn und reichten mit 2x Umsteigen Putbus gegen 19:00. nach einem Einkauf für den Abendbedarf endete der Tag im Restaurant  des Wreecher Hofes  97,8 km in 05:44 Stunden





Rund um Wreechen

29.06.2014

Schon vor dem Frühstück wurde das Hotel um einen Tag verlängert - der strömende Regen ließ einen Start nach Kap Arkona nicht wirklich zu. Zumindest wollten wir nicht. Am frühen. Nachmittag hellte es auf und wir bestiegen unsere Räder und erkundeten die nähere Umgebung. Putbus als ehemalige Residenzstadt  ist ganz niedlich und hat eine schönen Bahnhof. Damit ist nun auch die Rückreise gesichert, der Zug fährt hier los. Dann ging es am kopfstehenden Haus vorbei nach Lauterbach. Ein Hafendorf am Bodden mit Gleisanschluss. Sogar die Sonne zeigte sich und verlieh dem ganzen noch einen besonderen Glanz. Selbst gebackener Kuchen im Hafencafe' , Fischbrötchen was will man mehr. Und zurück direkt am Bodden zum Wrecher See.  Traumhaft! Am Ende war es ein Tag ( fast) ohne Rad. 19,2 km in 01:33 Stunden







Vorpommern und Rügen

28.06.2014

Start in Altentreptow gegen 09:00 einen konkreten Reiseplan gab es nicht, einfach nach Norden. Zum großen Teil ging es neben der Bundestraße zügig voran. Ein netter Mensch wies den Weg als mal nichts mehr klar war. Über Jarmen ging es zunächst nach Greifswald. Der nächste Reifenschaden konnte an Ort und Stelle in 20 Minuten behoben werden. In Greifswald  am Marktplatz im Fritz in der Sonne gesessen. Es war so schön!

Dann verdunkelte sich der Himmel, es begann zu Regnen und wir radelten los Richtung Rügen. Über die Fähre Stahlbrode ging es nach Garz und dann Putbus. Im Wreecher Hof in Wreechen fanden wir 18:30 das, was uns zustand: 4 Sterne im Reetdachhaus. Unsere Sachen brauchten 2 Tage um zu trocknen. Aber das Hotel entschädigte für 3 Stunden Fahrt im strömenden Regen.  107,1 km in 5:55 Stunden Fahrzeit.

Abends Party mit Familie Haensel, die von Großzicker aus angereist war!