Montag, 30. Juni 2014

Uckermark Richtung Norden

27.06.2014

Der Start war problematisch - Deutschland hatte gewonnen, der Abend war lang. Und früh wartete der Schlauchwechsel. Start dann so gegen 10:30.

Der Stadtausgang war schwer zu finden, die Bundesstrasse war keine wirkliche Alternative. Aber dann denn Ausgang doch gefunden und bis Neustrelitz geradelt. Niedliche Stadt mit überdimensionierten Marktplatz . Dann weiter nach Neubrandenburg. Das Tollenseseeufer  ist landschaftlich reizvoll, der Radweg streckenweise eine Zumutung. In Neubrandenburg beim ersten Chinesen am Platz kommod gegessen und getrunken. Eine Dame sprach uns an, sie war zu DDR Zeiten in zwei Tagen von Bad Schandau nach Neubrandenburg geradelt. Alle Achtung, für uns aber unerreichbar.

Dann weiter nach Altentreptow, das Hotel hatten wir vorsorglich im Internet vorgebucht.

Das war weise, denn die Stadt, Ansicht ganz nett von der Architektur her, bot nichts und war bereits 20:00 wie ausgestorben.

Wie es auch sei, Abendessen und Schlummertrunk waren ok!




Sonntag, 29. Juni 2014

Randberlin und Uckermark

26.06.2014

Die Richtung war klar und so konnten wir  gegen 09:30 starten. Über Oranienburg und Zehdenick ging es Richtung Norden. Oranienburg hat ein schickes Schloß, mehr haben wir jedoch nicht gesehen. Zehdenick muss man sicher nicht gesehen haben. Interessant der Ziegeleipark kurz danach, aber zum intensiven Schauen war zu wenig Zeit. Egal, der Weg war das Ziel und der war schön. In Fürstenberh / Havel das Haus am See gefunden. Besser geht es nicht, das letzte Zimmer erwischt und noch pünktlich zum Deutschlandspiel gekommen.  Abendbrot im Team nach dem gewonnen Spiel und dann mit anderen Radlergästen noch geklönt bis früh. Es gab auch Alkohol ... Den defekten Reifen von kurz vor Fürstenberg habe ich erst am kommenden Morgen inspiziert und repariert.
Fazit des Tages: 5:12 stunden Fahrzeit und 96,5 km, es passt schon!


Durch die Bundeshauptstadt

25.06.2014

Start bei verhangenem Himmel und schlechter Wetterprognose. Die Realität war noch schlechter als zu erwarten war. Die nach Karte möglichen Abkürzungen erwiesen sich als unbefahrbar und so führte der Weg doch über Königswusterhausen. Wälder und Seen begleiteten uns. Dort nach 50 km Rast und Kurztrocknung bei einem echten Italiener. Bella Italia bei den Preußen!
Dann weiter Richtung Bundeshauptstadt. Das Adlergestell war noch aus der Zeit bekannt, als man mit dem Trabbi nach Berlin rollte. Es erwies sich als sehr gut beradelbar und so standen wir relativ fix vor dem Brandenburger Tor. Und das alles im strömenden Regen und im wildesten Berufsverkehr. Dann die obligatorischen POI's angesteuert: Bundestag, Potsdamer Platz. Dann war es 18:30. im Zentrum wollten wir nicht bleiben, also die B 96 gesucht und immer stadtauswärts. Es wurde immer nässer und kühler, ein Hotel war nicht in Sicht. Eine Pension am Weg ausgebucht oder es waren zwei triefende Radler nicht gefragt. Die eingeholten Auskünfte waren widersprüchlich oder falsch. Selbst das Internet versagte.  Endlich 20:30  in Frohnau die Erlösung. Das Waldhotel erwies sich als kommode Herberge am Rande der Bundesstraße. Essen, Trinken, Schlafen. Für Radler perfekt. 115,2 km in 6:53 reiner Fahrzeit, fast komplett im Regen


Durchs Brandenburgische

24.06.2014

Mit dem frühen Start wurde es nichts, es waren ja am Ende zwei Absacker geworden. Nach dem Frühstück ging es los in Richtung Richtung Spreewald. Leider war zu wenig Zeit um den Spreewald zu genießen. So blieb bloß Zeit für eine kurze Rast am Hafen in Lübbenau und schon ging es weiter über Lübben, sonst nur Durchfahrtstation auf dem Weg nach Frankfurt/ Oder, bis Märkisch - Buchholz. Die Erwartung an ein pulsierendes Städtchen könnte nicht erfüllt werden. 800 Einwohner sind auch sehr wenig. Aber immerhin haben wir die kleinste Stadt Brandenburgs gesehen. Ein Garni Hotel gab es auch in dem die Wirtin, abweichend vom Namen, sogar uns unangemeldeten Gästen ein Abendbrot zauberte. Die Ansage war, eine Schnitte habe ich noch. Am Ende fehlte es an nichts und eine spendierte Flasche Wein rundete neben einer erworbenen den zweiten Fahrtag ab. 116 km bei optimalem Radlerwetter in 06:15 Stunden reiner Fahrtzeit.

Start

23.06.2014 - Start in Pirna

Mit minimaler Vorbereitung, nur dem nötigsten Kartenmaterial ausgerüstet starten wir 08:00 in der Schloßstraße.  Es geht zunächst über Jessen nach Bonnewitz. Am Bonnewitzer Berg erste Unmutsbekundungen  wegen Baustellen am laufenden Band und LKW Verkehr. Wünschendorf und den alten  Bahndamm erreichen wir mit Verspätung, aber dann läuft es. Bühlau und ab durch die Heide. Trotz schlechter Ausschilderung kommen wir in Klotzsche an und sind kurz danach in Radeburg. Mittag bei Sonnenschein auf dem Marktplatz und schon geht es weiter.

Neben der Autobahn geht es durch schier endlose Wälder Richtung Senftenberg. Dann am See entlang Richtung Stadthafen. Ein Hafenhotel gab es nicht, aber dafür ein Hotel im größten. Holzblockhaus Europas.  Abendessen mit Blick auf den See und dann noch einen Absacker an der Bar - der erste Urlaubstag war Geschichte. 103,1 km 5:55 Std reine Fahrzeit. Für's erste nicht schlecht!